Dieser Text beschreibt Erzbistum Breslau. Der untere Text beinhaltet die Erzbistum Breslau Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Erzbistum Breslau Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Erzbistum Breslau fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Erzbistum Breslau möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Erzbistum Breslau Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Erzbistum Breslau beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Erzbistum Breslau. Fragen zu dem Thema Erzbistum Breslau können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Erzbistum Breslau ArtikelDas Bistum Breslau wurde am 15. März 1000 als Suffragan gleichzeitig mit dem Erzbistum Gnesen durch Kaiser Otto III. gegründet und umfasste die Gebiete der schlesischen Piastenherzöge. Thietmar von Merseburg berichtet, dass der erste Bischof den Namen Johannes trug. Eine Liste der Bischöfe gibt es jedoch erst ab 1051.
Die Existenz eines Domkapitels in Breslau ist seit dem Jahre 1100 belegbar.
Das Bistum mit seinen Grenzen wurde 1155 durch Papst Hadrian IV. bestätigt.
Im Laufe der Zeit erlangten die Bischöfe von Breslau die weltliche Macht über die Herzogtümer Ottmachau und Neisse. Am 23.06 1290 gewährte Herzog Heinrich IV. dem Bistum die uneingeschränkte Landeshoheit über diese Herzogtümer, so dass die Bischöfe in den Landesfürstenstand eintraten und fortan als Fürstbischöfe genannt worden sind.
Nach dem 1335 erfolgten Übergang Schlesiens an Böhmen kaufte das Bistum 1344 das Fürstentum Grottkau auf und vereinigte es mit dem Fürstentum Neisse zu dem Fürstentum Neisse-Grottkau.
Konrad von Oels war in dem Jahre 1422 der erste Bischof, der gleichzeitig zu dem Oberlandeshauptmann in Schlesien ernannt wurde.
Der Ausbruch der Hussitenkriege und die Reformation beendeten die mittelalterliche Blütezeit des Bistums; es kam fast völlig zu dem Erliegen. Als 1526 die Habsburger die Krone Böhmens an sich brachten, bedeutete das auch für das Nebenland Schlesien eine Rückkehr zu dem Katholizismus. Der Einflussnahme der böhmischen Könige auf die Besetzung der Bischofstelle war groß, in dem Gegenzug übten nun fast alle Fürstbischöfe auch das Amt des Oberlandeshauptmanns aus. Seit 1641 war das Bistum nicht mehr dem Erzbistum Gnesen, sondern dem Heiligen Stuhl direkt unterstellt.
Als in den Schlesischen Kriegen Preußen anno 1742 den größten Teil des Landes erobert hatte, erstreckte sich das Bistum über zwei Länder. Der Großteils war preußisch geworden, ein Zehntel des Bistums verblieb bei Österreich-Ungarn. Dieser Teil, Österreichisch-Schlesien wurde 1919 Bestandteil der Tschechoslowakei.
Preußen hob 1810 sämtliche landesherrlichen Rechte und den Grundbesitz des Bistums auf. Den Fürstbischöfen verblieben ca. die reichen Besitztümer in Österreichisch Schlesien, die vom Sommersitz der Bischöfe, dem Schloss Johannesberg in Jauernig verwaltet wurden. 1948 wurden auch diese durch den tschechoslowakischen Staat konfisziert.
Die Grenzen des Bistums wurden seit der preußischen Zeit vielfach entsprechend der Veränderung politischer Grenzen verändert. 1821 erfolgte die Unterstellung der Provinzen Brandenburg (mit Berlin) und Pommern als Fürstbischöfliche Delegatur unter das Bistum Breslau. Aus den in Folge der Abtrennung Ostoberschlesiens in dem Jahre 1922 an Polen angegliederten Gebieten des Bistums wurde in dem gleichen Jahre das polnische Erzbistum Kattowitz errichtet.
Am 13.081930 wurde das Bistum Breslau zu dem Erzbistum erhoben, zum als Suffragane die in dem gleichen Zuge zu dem Bistum Berlin erhobene Fürstbischöfliche Delegatur Brandenburg-Pommern, das Bistum Ermland und die Freie Prälatur Schneidemühl gehörten.
Nach dem Tode des Erzbischof Heinrich Bertram in dem Jahre 1945 veranlasste der polnische Kardinal Hlond den Kapitelvikar Ferdinand Piontek zu dem Verzicht auf den unter polnischer Verwaltung befindlichen Teil des Bistums östlich der Oder und Neiße. Piontek verwaltete von Görlitz aus den deutschen Restteil des Erzbistums Breslau, der 1994 zu dem Bistum Görlitz erhoben wurde. In dem polnischen Teil setzte Hlond Apostolische Administratoren in Wrocław (Breslau), Opole (Oppeln) und Gorzów Wielkopolski (Landsberg an der Warthe) ein, aus deren Bezirken 1972 die Bistümer Wrocław , Opole und Gorzów Wielkopolski entstanden. Der in der Tschechoslowakei liegende Teil des Erzbistums Breslau (Tschechisch Schlesien) wurde 1978 an das Erzbistum Olmütz (Olomouc) angegliedert. In dem Jahre 1992 erfolgte eine Umstrukturierung der schlesischen Bistümer, bei der weitere Bistümer in Legnica (Liegnitz) und Gliwice (Gleiwitz) geschaffen wurden.
Buch-Tipp: Die Chemie des Todes. 6 CDs Hervorragend gelesen Forensik, ein unbequemes Thema.
Wenn man das Buch " Body-Farm " / Dokumentation gelesen hat,
kann nichts mehr erschüttern.
Mit Spannung habe ich dieser Geschichte gelauscht.
Hervorragend vorgelesen.
Bravo ! 5 Sterne. Bekannte Bischöfe und deren Amtszeit |
- Johannes (1000- )
- Hieronymus Romanus (1046 - 1062)
- Johann I. (1062 - 1072)
- Peter I. (1074 - 1111)
- Siroslaw I. (1112 - 1120)
- Heimo (1120 - 1126)
- Robert I. (1127 - 1142)
- Robert II. (1142 - 1146)
- Walter (1149 - 1169)
- Siroslaw II. (1170 - 1198)
- Jaroslaw, Herzog von Schlesien (1198 - 1201)
- Cyprian (1201 - 1207)
- Lorenz (1207 - 1232)
- Thomas I. (1232 - 1268)
- Wladyslaw, Herzog von Breslau, als Administrator (1268 - 1270)
- Thomas II. (1270 - 1292)
- Johannes III. Romka (1292 - 1301)
- Heinrich von Würben (1302 - 1319)
- außerordentliche Sedisvakanz (Vitus/Luthold) jeweils Resignation auf päpstliche Order(1319 - 1326)
- Preczlaw von Pogarell (1342 - 1376)
- außerordentliche Sedisvakanz wegen Doppelwahl durch den Avignoner Papst Klemens VII. und den römischen Papst Urban VI. (Dietrich von Klattau/Johann von Neumarkt) (1376 - 1382)
- Wenzel, Herzog von Liegnitz, Bischof von Lebus, Administrator ab 1381 (1382 - 1417), Resignation
- Konrad, Herzog von Oels (1417 - 1447)
- Peter II. Nowak (1447 - 1456)
- Jodok von Rosenberg (1456 - 1467)
- Rudolf von Rüdesheim (1468 - 1482)
- Johannes IV. Roth (1482 - 1506)
- Johannes V. Thurzo (1506 - 1520)
- Jakob von Salza (1520 - 1539)
- Balthasar von Promnitz (1539 - 1562)
- Kaspar von Logau (1562 - 1574)
- Martin von Gerstmann (1574 - 1585)
- Andreas von Jerin (1585 - 1596)
- Bonaventura Hahn (1596 - 1599), Wahl wurde durch den Kaiser annulliert, Resignation auf päpstliche Order
- Paul Albert von Radolfzell (1599 - 1600), verstarb unmittelbar nach seiner Wahl noch vor der Weihe, vermutlich von seinem Nachfolger ermordet
- Johannes VI. von Sitsch (1600 - 1608)
- Karl, Erzherzog von Österreich (1608 - 1624)
- Karl Ferdinand, Prinz von Polen (1625 - 1655)
- Leopold Wilhelm, Erzherzog von Österreich (1656 - 1662)
- Karl Joseph, Erzherzog von Österreich (1663 - 1664)
- Sebastian von Rostock (1665 - 1671)
- Kardinal Friedrich, Landgraf von Hessen (1671 - 1682)
- Karl Graf Liechtenstein, Resignation auf päpstliche Order (1682 - 1683)
- Wolfgang Georg von Pfalz-Neuburg, starb vor seiner Wahl
- Ludwig von Pfalz-Neuburg (1683 - 1732)
- Kardinal Philipp Ludwig Graf von Sinzendorf (1732 - 1747)
- Philipp Gotthard von Schaffgotsch, seit 1744 als Koadjutor, (1748 - 1795)
- Johann Moritz von Strachwitz, Verwalter der preußischen Teils (1757 - 1781)
- Anton Ferdiand von Rothkirch und Panten, Verwalter des preußischen Teils (1781 - 1795)
- Joseph Christian Fürst zu Hohenlohe-Bartenstein, seit 1787 als Koadjutor in dem preußischen Teil (1795 - 1817)
- Emanuel von Schimonsky, seit 1817 als Kapitularvikar und Apostolischer Administrator, (1824 - 1832)
- Leopold Graf von Sedlnitzky, seit 1832 als Kapitualarvikar (1836 - 1840), Resignation
- Ignaz Ritter, als Kapitularvikar (1840 - 1843)
- Joseph Knauer (1843 - 1844)
- Daniel Latussek, als Kapitularvikar (1844 - 1845)
- Kardinal Melchior Freiherr von Diepenbrock (1845 - 1853)
- Heinrich Förster (1853 - 1881)
- Hermann Gleich, als Kapitularvikar (1881 - 1882)
- Robert Herzog (1882 - 1886)
- Kardinal Georg von Kopp ( 1887 - 1914)
- Kardinal Adolf Bertram (1914 - 1945)
|
Weiteres zu dem Artikel Erzbistum Breslau | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Erzbischof, Herzog, Kaiser | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Erzbistum Breslau' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Erzbistum Breslau Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Erzbistum Breslau' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Erzbistum Breslau' und 'Erzbistum Breslau' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Erzbistum Breslau' Beschreibung entsprechen.
|
|
|